Bei hochsommerlichen, aber angenehmen Temperaturen einem „Wembleyrasen“ und 460 Zuschauern im Eichholzrund bildeten an diesem Donnerstagabend eine Kulisse, die an Friedlichkeit, Sympathie und fußballerischer Klasse eigentlich nicht zu überbieten war.
Der 1. FC Lok mit seinem „Neutrainer“ Torsten Ziegner brachte einen Kader von 20 Spielern mit nach Zwenkau, um zu sehen wo und wie noch irgendwelche „Baustellen“ zu erkennen sind. Auch beim Gastgeber kamen 20 Akteure zum Einsatz.
Es entwickelte sich ein munteres Spiel zwischen beiden Teams, wobei man den Eindruck hatte, dass der Regionalligist mit etwas „angezogener Handbremse“ gespielt hat, dagegen der VfB mit vollem Ehrgeiz um zu zeigen, dass man mithalten kann und wollte, was auch teilweise gelang.
So nach 7 min. zappelte der Ball schon im Netz des VfB, als Djamal Zidane überlegt das 0:1 ganz sauber und gekonnt machte. Aber fast im Gegenzug nach dem Anstoß machte Florian Naumann aus dem Gewühl im 5 mtr. Raum den unverhofften Ausgleich. Es dauerte eine kleine Viertelstunde und wieder war Djamal Zidane nicht zu halten und es stand 1:2 ! Danach passierte nicht mehr viel es wurde das Leder nur zwischen den Strafräumen hin und her geschoben, ohne das was Ernsthaftes passierte.
Am Ende der neunzig Minuten konnte man konstatieren, ein wahres Fußballfest erlebt zu haben.
Die Aufstellung VfB Zwenkau 02 : Kutzner, Tauchnitz, Handwerck, Naumann, Fritzsching, Piskac, Flöth, Winkler, Bertkau, Schäfer, Krain.
1.FC Lok Leipzig : Daffner, Stein, Bornschein, Ziane, Siebeck, Sadlek, Kaiser, Vuc, Bigi, Böhm, Lempe
Beide Teams hatten vor Beginn des Spiels vereinbart, dass laufend gewechselt werden durfte, um allen Akteuren die Einsatzmöglichkeit zu spielen zu geben.
Schiri : Jonas Leihkauf ( SG Jößnitz )
SRA 1 : Sebastian Werner ( Lindenauer SV )
SRA 2 : Florian Taychert ( LVB Leipzig )
Zuschauer : 460
Fazit : Der VfB Zwenkau hat rein organisatorisch unter Leitung von Jürgen Schwarz eine großartige Arbeit geleistet. Angefangen vom Parkplatzsystem, Kassierung, Versorgung ( Roster & Bier und alkoholfreie Getränke), welches ohne Probleme ablief ! Dafür für alle Helfer unser größten Respekt und Anerkennung für diesen selbstlosen Einsatz der diesen Tag der sicherlich in der Vereinsgeschichte als „Feiertag“ eingehen wird.
Autor: Bernd Stoltmann